Foundation Beyeler-03//26

Am 23. März 2025 ging es nach Basel. Nicht mit einem großen Plan, nicht mit dem Gedanken, hier beginne nun etwas. Eher aus Neugierde. Die Foundation Beyeler hatte mich angezogen, und Basel kannte ich bis dahin kaum.

Es war das erste Mal, dass ich ganz bewusst mit der Kamera im Gepäck losfuhr. Nicht nur, um eine Ausstellung zu sehen, sondern um vor Ort zu sein, zu schauen, zu fotografieren, den Weg, das Museum, die Stadt und die Atmosphäre festzuhalten.

In der Fondation Beyeler war zu diesem Zeitpunkt unter anderem die Ausstellung „Nordlichter“ zu sehen: Landschaftsmalerei aus Skandinavien und Kanada, stille Wälder, Schnee, Licht, Dunkelheit, Natur als innerer Resonanzraum. Unten im Foyer hing ein Basquiat, den man nicht fotografieren durfte — eine dieser kleinen, klaren Erinnerungen, die bleiben.

Rückblickend war dieser Tag kein offizieller Auftakt. Aber er war vielleicht das erste bewusste Losziehen. Eine Initialzündung. Eine Kamera im Gepäck. Basel als weitgehend unbekannter Ort. Und der leise Beginn eines Blicks, der mehr wollte als nur anschauen.


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